- Im Jahr 1948 begann Jacques Wirtz sein Landschaftsarchitekturunternehmen als klassische Entwurfs-Bau-Firma: entworfen wurde abends und tagsüber wurden die Gärten angelegt.
Diese – in Belgien eher gängige – Parallelstruktur entwickelte sich über 50 Jahre lang, bis 1989 die Entwurfsfirma Wirtz International von der Baufirma Wirtz Tuinarchitectuur als eigenständiges Unternehmen abgetrennt wurde. 1986 und 1990 traten seine Söhne Martin Wirtz und Peter Wirtz in das Unternehmen ein, die nun die Firma gemeinsam leiten. Derzeit beschäftigt Wirtz International 13 Mitarbeiter und Wirtz Tuinarchitectuur 44 Mitarbeiter. - Wirtz International ist derzeit in Belgien und seinen Nachbarländern den Niederlanden, Deutschland, Frankreich, England, aber auch in Spanien, Italien, der Schweiz, Österreich und der Ukraine tätig. Weiterhin laufen Projekte in den USA und in Japan. Diese geografische Vielfalt erfordert die Arbeit in verschiedenen Klimazonen und Lebensräumen, eine faszinierende Herausforderung.
- Wirtz Tuinarchitectuur richtet sich auf die Ausführung unserer belgischen Projekte. Unsere qualifizierten Fachleute lehren vor Ort, wie ein Garten in einen Garten „made by Wirtz” umgewandelt wird. Dank unserer langjährigen Erfahrung und guten Beziehung zu Spezialisten und Lieferanten hochwertiger Materialien und Baumschulen wurde Wirtz für die hohe Qualität seiner Ausführungen bekannt.
Die Haupttätigkeit von Wirtz International ist der Entwurf und die Überwachung der Anlage von Landschaftsprojekten auf dem privaten, öffentlichen, unternehmerischen und institutionellen Markt. - Einige Meilensteine bei der Entwicklung des Unternehmens waren die Gärten für den belgischen Pavillon bei der Weltausstellung 1970 in Osaka, für die europäischen Pavillons bei der Technologieausstellung in Tsukuta im Jahr 1975, die Neuanlage der Gärten am Elysee-Palast für den französischen Präsidenten im Jahr 1992 und der Sieg beim Wettbewerb um den Carrousel-Garten (Tuileries) in Paris im Jahr 1990. Kürzlich gewann Wirtz International mit Atelier Christian de Portzamparc den Wettbewerb um den Masterplanentwurf für den Europäischen Hauptsitz in Brüssel (2009) und mit David Chipperfield Architects den Wettbewerb um die Erweiterung am Kunsthaus in Zürich (2009).